Erfahrungen in einem anderen Land sammeln – dies soll allen jungen Menschen ermöglicht werden. Auch sozial benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene können von transnationalen Austauschen, Auslandaufenthalten und einer aktiven internationalen Jugendarbeit profitieren – für ihre persönliche Biografie wie auch mit Blick auf ihre Ausbildungs- und Berufschancen. Aufgabe der Jugendsozialarbeit ist es, möglichst „barrierefreie“ und niedrigschwellige Möglichkeiten der Mobilität und Partizipation zu schaffen und neue Formate internationaler Begegnungen und Lerngelegenheiten zu etablieren. Ebenso müssen Fachkräfte und Arbeitgeber für diese neuen Angebote sensibilisiert und auf die praktische Umsetzung vorbereitet werden.

Die Akteure in den Handlungsfeldern der Jugendsozialarbeit haben ein großes Interesse, Internationale Jugendarbeit für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf umzusetzen und ihnen Auslanderfahrungen zu ermöglichen, auch damit ihnen dadurch der oft schwierige Übergang in den Beruf erleichtert wird.

 

Nach den gemeinsamen Projekten im Rahmen von JiVE I und JiVE II – „Jugendsozialarbeit macht mobil“ und „MobilPLUS“ – beteiligen sich vier Mitglieder im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit (AWO, BAG EJSA, BAG ÖRT und IB) erneut unter dem Dach von JiVE, um ihre Erfahrungen und Ergebnisse in der Fachöffentlichkeit sowie bei den Betrieben weiter bekannt zu machen und verstärkt in die Praxis umzusetzen:

  • Handreichung zur Organisation internationaler Fachkräftebegegnungen in der Jugendsozialarbeit
  • Navigator zur nachhaltigen Implementierung und Verankerung internationaler Lernerfahrung und Mobilität bei freien Trägern der Jugendsozialarbeit
  • Expertise zu Kompetenzerwerb und Anerkennung von Kompetenzen in der internationalen Jugendsozialarbeit
  • Matrix für Projekte mit Jugendlichen mit erhöhtem Förderbedarf in der Jugendsozialarbeit

Mobil und flexibel zu sein gilt längst als Schlüsselkompetenz auf einem zunehmend international ausgerichteten Arbeitsmarkt. Jugendsozialarbeit unterstützt junge Menschen mit Benachteiligungen bei ihrer Teilhabe und beruflichen Integration – in diesem Sinne soll die Zusammenarbeit mit den Betrieben und der Wirtschaft im Hinblick auf internationale Austausche verstärkt werden.

 

Kontakt:

 

Sterenn Coudray
Internationaler Bund (IB)
Zentrale Geschäftsführung
Tel.: +49 (0)69 945 45 -191
sterenn.coudray@internationaler-bund.de

 

Andrea Pingel
Stabsstelle des Kooperationsverbundes
Jugendsozialarbeit
Tel.: +49 (0)30 288 78 95 -35
andrea.pingel@jugendsozialarbeit.de

 

http://www.jugendsozialarbeit.de/jugendsozialarbeit_macht_mobil